DIE VISIONÄRE

Ideen für morgen

Dem Prinzip des Sattelsitzens gehört die Zukunft – davon ist Martin Ballendat, Designer mit Studios in Deutschland und Österreich, aus designerischen und ergonomischen Gründen schon längst überzeugt. Von seiner Begeisterung für das Thema ließen sich die 14 Studierenden des Studiengangs Möbeldesign an der FH Salzburg so sehr anstecken, dass in zwei Semestern mit Unterstützung ihres kreativen Gastprofessors 11 interessante Entwürfe zum Thema „Sitzen in der Sattelhaltung“ entstanden und dank des Sponsorings durch den Büromöbelhersteller Dauphin sogar als besitzbare Prototypen gebaut wurden. Abseits der Konventionen, jede Arbeit ein Original – von diesen innovativen Ideen werden wir bestimmt noch eine Menge hören!

 

[Keine Beschreibung eingegeben]SwingX ist ein platter ergonomischer Sattelsitz, mit dem man bequem schaukeln kann. Die Rückenlehne kann über eine Exzenterverstellung an unterschiedliche Körpergrößen angepasst werden. SwingX ist universell sowohl für den Wohn- und Büro- als auch für den Therapiebereich geeignet.

Design: Franz Christian Obereder

[Keine Beschreibung eingegeben]Nikita ist ein skulpturaler Sattelkörper, der sowohl für das Sitzen als auch für das Liegen geeignet ist. Unkonventionell wird das Sitzobjekt einfach an die Decke gehängt und bietet damit eine wunderbar schwingende, belebende Sitzfunktion. Nikita ist einzeln und in einer Gruppenzuordnung in der kreativen Wohnung oder in modernen Büros in Regenerationszonen einsetzbar.

Design: Gudrun Wieneroither

[Keine Beschreibung eingegeben]Freejoy ist in seinen Grundzügen von dem klassischen Schaukelstuhl abgeleitet. Mit seiner organischen Sattelsitzbank, die eine aktive und lümmelnde Sitzhaltung ermöglicht, wird „Freejoy“ zu einem fröhlichen Lifestylemöbel. Besonders bequem und intelligent ist die zusätzliche Federfunktion des Sitz- und Rückenbereichs dank der frei schwingenden Aufhängung.

Design: Doris Krammer

[Keine Beschreibung eingegeben]Dock on kommt am besten in einer Gruppe von fröhlich bunten Hockerelementen für Kinder zur Geltung; wobei alle Elemente in der Art eines Puzzles miteinander kombinierbar sind – und das sowohl nebeneinander als auch übereinander. Flach gelegt kann sich das Kind auch in Sattelhaltung auf das Hockerelement setzen. Optimal geeignet für Gruppenanordnungen in Kindergärten und im Spielzimmer.

Design: Sabine Eichberger

[Keine Beschreibung eingegeben]Chupame war ein echtes Highlight der Abschlußpräsentation. Fast in der Handschrift eines Ferraris gelang es Julia Hödl und Romy Sigl, ein unkonventionelles, organisch gestaltetes Schaukelobjekt zu schaffen. Hierbei schaukelt „Chupame“ sowohl seitlich als auch nach vorn und hinten. Eine aktive Schaukelbewegung kann durch einen mittleren Umgreifbereich eingeleitet werden. „Chupame“ ist als großer Hohlkörper gedacht und wäre damit sogar „wassergeeignet“.

Design: Julia Hödl und Romy Sigl

[Keine Beschreibung eingegeben]Vorwiegend für den öffentlichen und halböffentlichen Bereich bestimmt, vereint „Bicube“ die ergonomischen Vorzüge des Sattelsitzens mit einer Kombination aus Sitzmöbel und Arbeitstisch. Das Besondere: Tisch und Sitz erwachsen aus einem Teil (geplant in Schichtholz). Eine geradlinige Handschrift macht das Möbel zu einem Miniarbeitsplatz, der sehr gut in moderner Architektur zum Einsatz kommen kann.

Design: Jens Boesmann und Peter Schreckensberger

[Keine Beschreibung eingegeben]Auf diesem Schreibtischsessel für Kinder und Jugendliche mit drehbarer Sitzfläche kann in zwei Richtungen gearbeitet werden. Die Höhenverstellbarkeit der Sitzfläche und der Rückenlehne sowie die ergonomische Formgebung gewährleisten eine individuell passende Sitzposition.

Design: Birgit Feichtner

[Keine Beschreibung eingegeben]Geprägt durch die Form des Rebeaux-Dreiecks ist dieses Sitzmöbel ein Raum im Raum. Es soll als Arbeitsplatz dienen und die Kreativität fördern. Zur Entspannung und auch zum entspannten Arbeiten am abklappbaren Tisch kann der Nutzer sich in das schaukelnde „Chill & Lap“ hineinlegen. Die aufblasbare Kopfstütze, die in der Höhe angepasst werden kann, optimiert hierbei den Wechsel von vorderer und hinterer Sitzhaltung.

Design: Eva Maria Schoettel

[Keine Beschreibung eingegeben]Ein Sitzmöbel für trendige Bars und Lounges – konzipiert in drei Variationen. Als Barhocker, als Sitzgelegenheit am Tisch sowie mit oder ohne Fußstützen soll das Möbel bequem und ergonomisch sein und zum Verweilen einladen. Die Auflagebereiche der Oberschenkel lassen sich aktivitätsfördernd nach innen und außen bewegen; der Drehpunkt ist hierbei unterhalb der Sitzfläche.

Design: Ronald Sandmayer und Davis Lahnsteiner

[Keine Beschreibung eingegeben]„Bus Stop“ ist ein Objekt für den öffentlichen Outdoorbereich in Parkanlagen oder bei Bushaltestellen. „Bus Stop“ wird einfach ein- und ausgeklappt, sodass die weich gepolsterte Sitzfläche platzsparend vor Feuchtigkeit und Beschädigung geschützt ist.

Design: Magdalena Dallio