PHYSIOLOGIE DES SITZENS

Unglaublich viele Menschen leiden täglich unter Sitzbeschwerden. Dass bei falscher Sitzhaltung der Rücken strapaziert wird, weiß heute jeder. Weniger bekannt sind die Auswirkungen unergonomischen Sitzens auf den Stoffwechsel des Beckenbereichs. Blutkreislauf, Lymphsystem, Verdauungsapparat und Genitalbereich werden durch stundenlanges Sitzen in falscher Position in ihren Funktionen deutlich eingeschränkt und nicht selten dauerhaft geschädigt.

[Keine Beschreibung eingegeben]Was passiert nun beim Sitzen auf einem Sattelstuhl, speziell bei Modellen mit anatomisch geteilter Sitzfläche? Durch die geringere Belastung der Gesäßmuskulatur verbessert sich die Durchblutung deutlich – die Muskeln schmerzen weniger und werden leistungsfähiger. Auch und vor allem der Genitalbereich wird entlastet, was besonders Männer deutlich spüren. Unter herkömmlichen Sitzbedingungen steigt die Hodentemperatur oft auf 37 Grad an, da dieser empfindliche Bereich auf die Sitzfläche gedrückt wird. Viele Experten gehen davon aus, dass die in Europa immer dramatischer zutage tretende schlechte Spermienqualität sowie die immer häufigeren sexuellen Störungen vor allem auf das falsche Sitzen zurückzuführen sind.

[Keine Beschreibung eingegeben]Auch bei Frauen wird auf einem herkömmlichen Stuhl der Bereich des Schambeins unangenehm gequetscht, die Durchblutung im Beckenbodengewebe wird dauerhaft gestört. Es ist bekannt, dass dies eine der Ursachen immer wiederkehrender Blasenentzündungen ist. Dass sich durch eine verbesserte Körperhaltung der Druck auf Magen und Darm verringert, da dieser nicht mehr zwischen Hüfte und Brustkorb eingezwängt wird, versteht sich von selbst. Die Verdauung kann sich dann problemlos regulieren.